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Projekt: Hans-Rehn-Stift, Stuttgart/Rohr
Daten: NGF ca. 18.500m², ca 13.700m² beheizte Fläche
Unsere Leistungen: Energetische Sanierung des Seniorenstifts Bj. 1977, TGA, Erdsonden, Thermische Solaranlage, Photovoltaik, Förderantrag
Zeitraum: 2005-2009
Bauherr: Landeshauptstadt Stuttgart, Amt für Umweltschutz, Hochbauamt, ELW Eigenbetrieb Leben & Wohnen
Architekt: n.n.
Kosten: Sanierung Heizzentrale und Gebäudehülle ca. 2,2 Mio. € brutto
Die Stadt Stuttgart - vertreten durch den Eigenbetrieb Leben und Wohnen (ELW) - betreibt das Pfl egeheim und Seniorenwohnanlage Hans-Rehn-Stift in Stuttgart Rohr mit ca. 125 Pfl egeplätzen, 60 Senioren- und 25 Personalwohnungen.
Die Altenwohnanlage wurde 1977 errichtet und seither aufgrund eines Verbrennungsverbots im Baugebiet ausschließlich durch einen Strom-Elektrodenkessel beheizt. Strom galt als saubere Energieform ohne lokale Emissionen und war relativ günstig.
EGS-plan hat im Auftrag der Stadt Stuttgart, in Zusammenarbeit mit dem Amt für Umweltschutz und dem ELW, eine umfangreiche Machbarkeitsuntersuchung zur energetischen Sanierung durchgeführt. Diese Untersuchung hat gezeigt, dass es ökonomisch sinnvoll ist neben der Gebäudehülle auch die Heizzentrale zu sanieren.
Nachdem das Verbrennungsverbot aus den 70er Jahren weggefallen ist, wurde die ursprüngliche Sanierungsvariante Gebbäudedämmung, Heizzentrale mit Wärmepumpe, Elektrospitzenkessel Erdwärmesonden und Außenlufteinheit sowie thermischer Solaranlage“ überarbeitet. Der Gemeinderat beschloss die Realisierung einer zukunftsweisenden Heizzentrale mit Wärmepumpe, Solaranlage, BHKW und Erdwärmesonden.
Die energetische Modernisierung des Seniorenheims Hans-Rehn-Stift ist aufgrund des innovativen und komplexen Aufbaus als vorbildhaftes Projekt einzuordnen.
Die Verbrauchsabrechnung im ersten Jahr nach dem Umbau bestätigt die prognostizierte Einsparung.
Eine detaillierte messtechnische Begleitung des Projektes zumindest während der ersten beiden Betriebsjahre ist aus folgenden Gründen sinnvoll:
- Dokumentation eines Vorzeigeprojektes zur energetischen Sanierung
- Bestandssanierung: Moderne, innovative Versorgungstechniken wie die Wärmepumpe mit Umweltwärme als Wärmequelle und die thermische Solaranlage werden mit einer bestehenden, 30 Jahre alten Heizanlage verbunden Komplexes System durch die Kombination der elektrischen Wärmepumpe mit einem Gasmotor-Blockheizkraftwerk zu einer „Gasmotor-Wärmepumpe“ und durch die Kombination von mehreren Wärmequellen - Erdwärme, Außenluft, Solarwärme
- „Optimaler Solarertrag“: Nutzung der Solaranlage zur Anhebung der Wärmequellentemperatur oder Direkteinspeisung Hydraulische Einregulierung der bestehenden Heizanlage zur Reduzierung der Rücklauftemperaturen: Dies ist eine der Hauptvoraussetzungen für die Nutzung von Solarwärme und Umweltwärme in Verbindung mit der Wärmepumpe
Das zweijährige Monitoring ist beim Wirtschaftsministerium Baden- Württemberg beantragt.



